pro bono

Die Kanzlei arbeitet international in Verfahren zum Schutz der Menschenrechte. Die Rechtsanwälte sind ständige Berater des European Center for Constitutional and Human Rights (www.ecchr.de) und des Environmental Defender Law Center (www.edlc.org).

Aktuell vertritt die Kanzlei Opfer der Brandkatastrophe in der Fabrik der Ali Enterprise in Karachi (Pakistan). Wir beraten darüber hinaus zu Rechtsfragen des Einsturzes des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesh. Die Kanzlei hat in Buenos Aires die in einer deutschen Automobilfirma tätigen früheren Arbeiter bzw. deren Witwen beraten, die in der Junta-Zeit gefoltert und ermordet wurden. Darüber hinaus ist die Kanzlei tätig geworden in Vertretung indigener Bauern in Ecuador, die durch eine von US-Firmen betriebene Ölpipeline von ihrem Land vertrieben wurden. Ferner hat die Kanzlei in mehreren Verfahren Menschenrechtsgruppen vertreten, die sich gegen die Bewilligung von Hermes-Bürgschaften für ökologisch schädliche Staudämme in der Türkei und in Indien wenden. Bereits seit den achtziger Jahren war die Kanzlei darüber hinaus bei der Durchsetzung von Menschenrechten gegenüber den seinerzeit in Berlin geltenden Besatzungsrechten aktiv; die Kanzlei ist aufgetreten in Verfahren vor dem US Court for Berlin, dem Appeal Court in Columbia (Washington), dem Appeal Court in Großbritannien und dem Conseil d’Etat in Paris sowie vor der deutschen Verwaltungs- und Verfassungsgerichtsbarkeit und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Rechtsanwalt Dr. Geulen war ferner für internationale Vereinigungen von Strafverteidigern als Prozessbeobachter und Verteidiger in einem politischen Hochverratsverfahren im Evin-Zuchthaus in Teheran (Iran) tätig.

Rechtsanwalt Dr. Geulen war Mitglied der Delegation der deutschen Bundesregierung beim 7. Symposion des deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialogs im Mai 2006.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Klinger war Referent der Tagungen „Rechtsanwalt und Verwaltungsjustiz“, die im Dezember 2012 und März 2015 zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit in den Ländern Zentralasiens in Almaty (Kasachstan) und Bischkek (Kirgistan) stattfanden.

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die jeweils geltenden Regeln der Bundesrechtsanwaltsordnung und des Gebührenrechts bei diesen Arbeiten beachtet wurden und werden.